Rückblick
Aufruf zur Teilnahme am konstruktiven Chaos

543 M³ OFFEN
Freitag 29. Mai 2015, ab 19 Uhr



Foto: Mirka Pflüger


Im Rahmen unseres Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramms zum 5-jährigen Bestehen des Neuen Kunstvereins Wuppertal laden wir ganz herzlich zu der Kunstaktion 543 M³ OFFEN ein, die in besonderem Maße auf die Teilnahme von Künstlern und Publikum angewiesen ist.

Der überregionale Aufruf geht an Künstlerinnen und Künstler, sich am 29. Mai 2015 ab 19 Uhr im Neuen Kunstverein Wuppertal zahlreich mit einem eigenen Beitrag zu der geplanten Kunstaktion einzubringen. Es gibt keine Vorgaben, ob ein Bild an der Wand, ein Objekt im Raum, Projektionen, Aktionen, Performances, draussen oder drinnen, es darf gehängt, gestellt, inszeniert werden. Das erforderliche Equipment muss selbst mitgebracht werden.

Erst an diesem Abend entscheidet sich, wer und wieviele mit welchem Beitrag unserem Aufruf gefolgt sind und unser Konzept mit Leben füllen werden. Die filmische Dokumentation dieses Aktionstages wird Bestandteil der nachfolgenden Ausstellung sein. Alle teilnehmenden Künstler werden namentlich genannt. Das Publikum ist herzlich eingeladen, die künstlerischen Aktionen und das Werden dieser Ausstellung im Laufe des Abends zu verfolgen bzw. daran teilzuhaben.

Ausstellungsdauer vom 30. Mai 2015 - 20. Juni 2015


543 M³ OFFEN GESCHLOSSEN
Sonntag, 21. Juni 2015, bis 18 Uhr

 

Weitere Infomationen finden Sie hier.
Die Einladung als Pdf finden Sie hier.

 
hobbypopMUSEUM - THE BAND WAGON

18. April 2015 - 10. Mai 2015
Eröffnung: Freitag, 17. April 2015, 19 Uhr



hobbypopMUSEUM, 2015

 

Zu seinem fünfjährigen Bestehen hat der Neue Kunstverein Wuppertal die Gruppe hobbypopMUSEUM eingeladen eine Ausstellung für den Raum im Kolkmannhaus zu entwerfen. Christian Jendreiko, Matthias Lahme, Dietmar Lutz, André Niebur, Marie-Céline Schäfer und Sophie von Hellermann entwickeln für Wuppertal eine Präsentation, die in einem kollektiven, kooperativen Prozess als Kette von Ideen, Entscheidungen, Wegen und Irrwegen, als Tätigkeit mit ungewissem Ausgang entsteht. Die so entstandene Ausstellung ist eine Installation in der sich die Besucher bewegen und so Teil der Inszenierung werden.

In dem Maße, wie Pop-art die angemessene Antwort auf die industrielle Produktion der Gegenwart ist, wird das Hobby zum lustvollen Spiel mit der künstlerischen Identität. hobbypopMUSEUM benutzt die Gesten der Kunstproduktion und entwirft eine Ausstellung als Modell und Vorschlag. Der Raum, sei es ein Museum oder wie hier der Neue Kunstverein Wuppertal, wird zur „Arena, um Tagträume in Realzeit auszuspielen“ (Catherine Wood).

Die Ausstellung THE BAND WAGON entsteht in Zusammenarbeit mit castillo/corrales, Paris.
hobbypopMUSEUM nimmt den Zug und bringt Arbeiten, die in Wuppertal entstanden sind, nach Paris, wo sich das Projekt im Rahmen der Ausstellung The Group fortsetzt.

 
RaumZeitPiraten - InstruMentalGespinst

7. März 2015 - 29. März 2015
Eröffnung: Freitag, 6. März 2015, 19 Uhr



Raumzeitpiraten - Präpariertes Instrument, 2015

 

Die Ausstellung InstruMentalGespinst ist ein Experiment aus Instrumenten, welches die Künstlergruppe RaumZeitPiraten für den Neuen Kunstverein Wuppertal entwickelt und zum ersten Mal ausstellt. Dabei werden verschiedene ausgediente Musikinstrumente ihrer bevorstehenden Entmaterialisierung entrissen und zu einem elektromechanischen, audiovisuellen Orchester versponnen. Durch licht- und klangsensitive Motoren spielen sich die präparierten und modifizierten Instrumente gegenseitig und treten in einen berührungslosen, spielerischen Austausch mit ihrer Umgebung. Die einzelnen Objekte werden zum Bestandteil einer begehbaren Installation, die die Besucherinnen und Besucher in eine experimentelle Versuchsanordnung mit offenem Ausgang einlädt.

 
Ulrike Kessl - Nylons In Space

17. Januar 2015 - 15. Februar 2015
Eröffnung: Freitag, 16. Januar 2015, 19 Uhr
Einführung: Georg Elben, Direktor Skulpturenmuseum Glaskasten Marl


Ulrike Kessl, Installation (Detail), 2014, Foto: Ulrike Kessl

Die Ausstellung „Nylons In Space“ im Rahmen der Ausstellungsreihe „Alltag“ zeigt eine neue raumfüllende Installation die Ulrike Kessl für den Neuen Kunstverein Wuppertal eingerichtet hat. Der Ausgangspunkt ihrer Arbeiten sind oft textile Materialien und Gegenstände des alltäglichen Gebrauchs. Speziell Kleidungsstücke spielen in ihrem Werk eine wichtige Rolle. Dabei spielt die Künstlerin mit den physikalischen Eigenschaften des Materials, dehnt und verformt es und macht einwirkende Kräfte, wie Druck, Spannung, Dehnung oder Ermüdung sichtbar. Wie schon in anderen Raumarbeiten, verwendet die Bildhauerin auch hier Dinge aus dem Alltagsleben und zwar in großen Mengen. Einzahl steht dabei versus Vielzahl, Individualität versus Masse. Einzelne Textilien „als solche“ werden in der Unterschiedlichkeit der jeweiligen Modelle in Farbe, Form, Muster und Größe sichtbar, ihre Individualität aber schält sich erst im Vergleich mit der Masse heraus.

 
" ... oder kann das weg"

Spiele und Bilder vom Alltag von Susanne Rosin

22. November 2014 - 21. Dezember 2014
Eröffnung: Freitag, 21. November 2014, 19 Uhr




Im Rahmen der Ausstellungsreihe zum Thema „Alltag“ zeigt der Neue Kunstverein Wuppertal eine Installation aus Spielen, Bildern, einem Film und einem Museumsshop der in Berlin lebenden Künstlerin Susanne Rosin. Das Thema Alltag beschäftigt Susanne Rosin seit vielen Jahren: Alltag verstanden als das, was uns ganz selbstverständlich umgibt und die Wahrnehmung und das Denken prägt. Aus diesen kleinen, einfachen, alltäglichen Dingen baut Rosin Stillleben: aus Farben und Formen komponierte Fotos. Zugleich erzählen die Gebrauchsgegenstände auf diesen Fotos auch ihre eigene Geschichte. Für den Neuen Kunstverein Wuppertal hat Susanne Rosin Stadthintergründe und Dinge fotografiert, die Müll sein oder werden könnten, und sie zu Stadtstillleben arrangiert.
Susanne Rosin lockt den Betrachter spielerisch in ihre Bilderwelten. Gedächtnisspiele, basierend auf dem bekannten Memory, laden den Besucher ein, sich die Bilder genau anzusehen, einzuprägen, und gemeinsam und gegeneinander Bilder zu sammeln. Für die aktuelle Ausstellung ist das "Wuppertaler Müllsensori" entstanden; weitere vier Spiele und Puzzles sind an eigens dafür hergestellten Tischen zu testen. Der Film "Langeweile", ein Stop-Motion-Film, lässt drei Alltagssituationen entstehen; im "Museumsshop" schließlich kann der Besucher Souvenirs zu den Spielen und Bildern erstehen: Postkartenschuber, Tassen, Kalender und Ähnliches gibt es günstig zu kaufen.

 
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