Rückblick
" ... oder kann das weg"

Spiele und Bilder vom Alltag von Susanne Rosin

22. November 2014 - 21. Dezember 2014
Eröffnung: Freitag, 21. November 2014, 19 Uhr




Im Rahmen der Ausstellungsreihe zum Thema „Alltag“ zeigt der Neue Kunstverein Wuppertal eine Installation aus Spielen, Bildern, einem Film und einem Museumsshop der in Berlin lebenden Künstlerin Susanne Rosin. Das Thema Alltag beschäftigt Susanne Rosin seit vielen Jahren: Alltag verstanden als das, was uns ganz selbstverständlich umgibt und die Wahrnehmung und das Denken prägt. Aus diesen kleinen, einfachen, alltäglichen Dingen baut Rosin Stillleben: aus Farben und Formen komponierte Fotos. Zugleich erzählen die Gebrauchsgegenstände auf diesen Fotos auch ihre eigene Geschichte. Für den Neuen Kunstverein Wuppertal hat Susanne Rosin Stadthintergründe und Dinge fotografiert, die Müll sein oder werden könnten, und sie zu Stadtstillleben arrangiert.
Susanne Rosin lockt den Betrachter spielerisch in ihre Bilderwelten. Gedächtnisspiele, basierend auf dem bekannten Memory, laden den Besucher ein, sich die Bilder genau anzusehen, einzuprägen, und gemeinsam und gegeneinander Bilder zu sammeln. Für die aktuelle Ausstellung ist das "Wuppertaler Müllsensori" entstanden; weitere vier Spiele und Puzzles sind an eigens dafür hergestellten Tischen zu testen. Der Film "Langeweile", ein Stop-Motion-Film, lässt drei Alltagssituationen entstehen; im "Museumsshop" schließlich kann der Besucher Souvenirs zu den Spielen und Bildern erstehen: Postkartenschuber, Tassen, Kalender und Ähnliches gibt es günstig zu kaufen.

 
«Alltag mit und ohne Stuhl» - Schülerinnen und Schüler von 7-19 Jahren zeigen ihre künstlerischen Sichtweisen zum Thema «Alltag»

31. Oktober 2014 - 9. November 2014
Eröffnung: Donnerstag, 30. Oktober 2014, 18 Uhr

Download  Einladung



Seit drei Jahren existiert der Kooperationsverbund zwischen dem Neuen Kunstverein Wuppertal, der Else-Lasker-Schüler Gesamtschule, der OGGS Yorckstrasse sowie dem Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium und hat sich zu einem erfolgreichen Vermittlungs- und Arbeitsprojekt entwickelt. In diesem Jahr präsentieren Schülerinnen und Schüler von 7 - 19 Jahren ihre Arbeiten, die sie in Auseinandersetzung mit den Ausstellungen des Kunstvereins zum Thema "Alltag" entwickelt haben. Die Schulen haben bereits im letzten Jahr eine spannende und beim Publikum sehr beliebte Ausstellung präsentiert. Ihre Arbeiten werden auch in diesem Jahr verschiedene Gattungen der bildenden Kunst und Projekte zeigen, die durch Besuche, den Unterricht und eigene Entwicklungen zu sehen sein.

 

 
Personal Pictures - Kenneth Keen/Benjamin Nachtwey/Eilike Schlenkhoff

7. September 2014 - 5. Oktober 2014
Eröffnung: Samstag, 6. September 2014, 19 Uhr




Kenneth Keen - Who You Got In Your Head

In der Ausstellungsreihe „Alltag“ präsentiert der Neue Kunstverein Wuppertal Ausstellungen, die  sich dem Phänomen aus unterschiedlichen Perspektiven nähern. Die Austellung „Personal Pictures“ vereint nun die Medien Film, Foto und Malerei, in denen die KünstlerInnen ihre eigene Erfahrung des Alltags zu Bilderserien und –reihungen machen und so, aus ihrer sujektiven Sicht, die Reflektion unserer ‚Alltäglichkeit’ ermöglichen.
Kenneth Keen, Benjamin Nachtwey und Eilike Schlenkhoff gehören verschiedenen Generationen an, arbeiten mit unterschiedlichen Medien und setzen andere Schwerpunkte. Gemein ist ihnen die Beschäftigung mit längeren Zeiträumen, die medial verdichtet werden und den persönlich wahrgenommenen Alltag untersuchen.

Eilike Schlenkhoff zeigt einen Teil ihrer Photoreihe „Wake ups; 01.01.2009 - ...-..-….“: eine Langzeitdokumentation in Selbstportraits, die unmittelbar nach dem täglichen Erwachen entstehen. Benjamin Nachtwey untersucht in seiner Arbeit „daily desasters/sad song“ die Bilderflut in den Medien, in dem er das tägliche Rauschen aufgreift und jeden Tag zu einem ikonischen Bild verdichtet. Kenneth Keen ist ein künstlerischer Vagabund, der uns filmisch an seinen Streifzügen durch Orte und Ideen teilhaben lässt und sie zu Eindrücken werden lässt, die so alltäglich wie speziell sind.

Zur Eröffnung liest Talitha Müller aus dem "Nischenführer Wuppertal".
Im Rahmen der Kunst- und Museumsnacht am 26. September 2014 am wird Kenneth Keen um 22.22 Uhr eine Film/Performance in der Ausstellung zeigen.

 
Kai Fobbe - Barmen Bahnhof

23. - 24. August 2014
Projekteröffnung:
Samstag, 23. August 2014,
15 - 18 Uhr im Neuen Kunstverein Wuppertal,
ab 19 Uhr im Bahnhof Barmen




Kai Fobbe, aus: Föhnen für L. Hausmann, Loop, 2014

Mit dem Ausstellungsprojekt "Bahnhof Barmen" im Neuen Kunstverein Wuppertal und in der Eingangshalle des Bahnhofs in Barmen erweitert Kai Fobbe seine Projektreihe "Video-in-der-Stadt" um eine neue, spannende Facette. Seine Installation im Bahnhof spielt mit der Architektur der Halle und dessen eigentümlicher Atmosphäre zwischen Transit- und Aufenthaltsraum, während die Installation im Ausstellungsraum in der Hofaue den unterschiedlichen Kontext verdeutlicht und die Differenzen von offenen und geschlossenen Räumen, von Öffentlichkeit und Abgeschlossenheit thematisiert. Nicht zuletzt verschränken sich dadurch Stadt- und Ausstellungsraum ebenso wie Elberfeld und Barmen, die historisch (und aktuell durch die Sperung des Döppersbergs) bedingt, als unterschiedliche Zentren einer Stadt wahrgenommen werden.

Kai Fobbe (*1968 in Bochum, heute Wuppertal) setzt damit sein künstlerisches Programm sicht- und erlebbarer Verschiebungen und Irritationen in der stadtumspannenden Installation fort. "Nach einem Studium an der Musikhochschule Köln (Abt. Wuppertal) kommt er über die Audiokunst mit dem Medium Video in Kontakt. Dabei interssiert ihn die Verbindung von Rhythmus und Inszenierung, der Übergang vom Statischen zum bewegten (Video-) Bild ... ." (Katja Heckes).

Das Installationsprojekt "Barmen Bahnhof" -
eine Kooperation von Kai Fobbe mit dem Neuen Kunstverein Wuppertal und Thomas Leipoldt - ist bis 5. Otober im Bahnhof Barmen zu sehen.

 
Karsten Bott - Dinge

7. Juni 2014 - 6. Juli 2014
Eröffnung: Freitag, 6. Juni 2014, 19 Uhr





Im Rahmen der Ausstellungsreihe zum Thema „Alltag“ zeigt der Neue Kunstverein Wuppertal eine Installation verschiedener Objekte, Bilder und Filme des in Frankfurt am Main lebenden Künstlers Karsten Bott (*1960).


Welche Dinge brauchen die Leute, was machen sie damit? Seit 1988 geht Karsten Bott mit seinem „Archiv für Gegenwarts-Geschichte“ dieser Frage nach und versammelt dort in obsessiver Weise unzählige Gegenstände aus dem alltäglichen Leben. Bei den gefundenen, gekauften oder dem Müll entrissenen Objekten, handelt es sich um alles, was Menschen in Gebrauch haben oder hatten: Werkzeug, Verpackungen, Klodeckel, Zahnbürsten, Zeitschriften, Bimssteine, Eierwärmer, Schneebesen, Joghurtbecher usw. Sie werden katalogisiert und finden Eingang in sein Archiv.
„Ich versuche, alle vorkommenden Dinge gleichermaßen zu sammeln und zu archivieren. Ich möchte eine Kopie, ein netzartiges Abbild unserer Umwelt schaffen. Jedes Einzelding hat dabei die Funktion eines Bindegliedes. Zum Beispiel kann eine geflickte, abgetragene Arbeitshose unter Fabrik/Hose, Kleidung/Hose, Gesellschaftsschicht/Arbeiter/Hose, Handwerk/Nähen/Hose usw. vorkommen. In den verschiedenen Gruppen befindet sich die Hose dann mit jeweils anderen verwandten Dingen.“ (Karsten Bott)

 

Für den Neuen Kunstverein Wuppertal trifft Karsten Bott eine Auswahl verschiedener Objekte, Gruppen und Filme, aus denen er eine Gesamtinstallation schafft. Durch die Auswahl hinterfragt er die Bedeutung der Objekte in Bezug auf deren individuellen Gebrauch. In der Alltäglichkeit der Gegenstände verweisen sie den Betrachter auf das eigene Leben.
Wir freuen uns, das Karsten Bott für den Neuen Kunstverein Wuppertal, einen Teil seines Archivs zugänglich macht und damit die Ausstellungsreihe „Alltag“, um wesentliche Aspekte bereichert.

 
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