Rückblick
KUNST//GESCHICHTEN//WUPPERTAL

Der lange Marsch
40 Jahre Atelier- und Galeriekollektiv

26. November 2016 - 29. Januar 2017
Eröffnung: Freitag, 25. November 2016, 19 Uhr

Der Flyer / Der Vorspann / Die Einladung

 

 



Das Atelier- und Galeriekollektiv wurde 1976 gegründet und ist seit über 40 Jahren ein wichtiger Impulsgeber der Kunstvermittlung in Wuppertal. Schwerpunkt war immer die Förderung von Künstlerinnen und Künstlern, die sich eigenständig und unabhängig in der Welt der Kunst bewegen. Begonnen in unmittelbarer Nähe zum heutigen Kunstverein, in der Hofaue 39, arbeitete das Kollektiv viele Jahre in verschiedensten Räumen und an verschiedenen Projekten in Wuppertal. Die Ausstellung ist Teil der Reihe KUNST//GESCHICHTEN//WUPPERTAL, in der Initiativen und Projekte der Stadt – und darüber hinaus – vorgestellt werden, um ihre Impulse und Relevanz sichtbar zu machen und sie auf ihre Bedeutung für die Gegenwart und weitere Entwicklung zu befragen.


Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums des Atelier- und Galeriekollektiv entsteht eine Ausstellung, erscheint ein umfangreiches Buch und werden unterschiedliche Veranstaltungen durchgeführt. Gezeigt werden Arbeiten von Renate Bertlmann (Wien), Ruedi Schill und Monika Günther (Luzern), Susanne Kessler (Rom), Irene Warnke (Berlin), Martin Peulen (Breda), Klaus Küster (Remscheid), Eckehard Lowisch, die „movingartbox“ mit Regina Friedrich-Körner, Renate Löbbecke und Nanny de Ruig und als Gastgeber Bodo Berheide, Peter Klassen, Holger Bär, Christian Ischebeck, Georg Janthur und Krzysztof Juretko. Das Buch „Der lange Marsch“ erscheint zur Ausstellung und bietet einen Beitrag zur Situation der Kunst heute. Die Ausstellung wird zudem von einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm begleitet. Die einzelnen Termine finden Sie unter Veranstaltungen.


Öffnungszeiten sind donnerstags und freitags von 17 - 20, samstags von 15 - 18 Uhr. Am 23., 24., 30. und 31.12.2016 ist geschlossen.

 

 
Bitte Einmal ...

Schülerinnen und Schüler von 7 - 19 Jahren zeigen ihre künstlerischen Sichtweisen


4. November - 19. November 2016
Eröffnung: Donnerstag, 3. November 2016, 18 Uhr

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Seit fünf Jahren existiert der Kooperationsverbund zwischen dem Neuen Kunstverein Wuppertal, dem OGGS Am Nocken, der Gesamtschulen Else-Lasker Schüler, Barmen, Erich Fried und dem Wilhelm Dörpfeld Gymnasium. Das erfolgreiche kunstpädagogische Vermittlungs- und Arbeitsprojekt entwickelt sich seit 2011 stetig zu einem weiten kreativen Netzwerk, in dem Schulen die Schulen bzw. Klassen Ausstellungsbesuche im Neuen Kunstverein Wuppertal durchführen und sich kreativ mit den Inhalten auseinandersetzen. Dies führt zu einer eigenständigen Ausstellung, in der die Schülerinnen und Schüler ebenso in die Organisation und Durchführung des Projektes eingebunden sind.

Öffnungszeiten Do/Fr: 17-20, Sa 14-18, So 12-18 Uhr, Sonderöffnungszeiten für Schulklassen nach Absprache unter: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 
TOTAL

12. August - 30. September 2016

 

 

TOTAL ist ein außerordentliches Experiment auf dem Gebiet von Kunst, Entertainment, Wahrnehmung und Denken.

In Wuppertal verortet, will TOTAL über einen Zeitraum von sieben Wochen während der Sommerpause des Kunstvereins bekannte Konzepte von Ausstellung, Vortrag, Konzert, Lesung und Party aktiv zur Diskussion stellen.

 

Nächste Ausstellungseröffnung:

CHASING UNICORNS - Das nächste große Ding
Ein Gespräch mit Terenz Griegusch und Arno M. Feld

Freitag, 30. September 2016, 20 Uhr

 

Mehr Informationen: http://total.jetzt



 
Grtsk

16. - 24. Juli 2017
Eröffnung: Freitag, 15. Juli 2016, 19 Uhr
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Grotesk – das kann komisch, lustig, lächerlich, widersprüchlich oder widerwärtig bedeuten. Heute ist das Groteske Zeitgefühl, nicht mehr wegzudenken aus den Auftritten von Conchita Wurst, den Filmen von Quentin Tarantino oder der schlagzeilentauglichen Aufbereitung von Nachrichten. Früher, in der Renaissance, war die Groteske ein Ornament, ein Rankenmuster, in dem der menschliche Körper mit Pflanzen oder mit Tieren verbunden wurde. Schnell entwickelte sich das Groteske vom Beiwerk zur Hauptsache. Respektlos überwucherte es vom Rand her das eigentliche Bild. Das Groteske warf die Hierarchien der Hochkunst über den Haufen und erneuerte sie gerade dadurch immer wieder. Zugleich ist das Groteske die Verbindung zur Volkskunst, zur populären Grafik, zum Comic, zu den Zwergen, zu Max und Moritz, Mickey Mouse und Batman.

In diesem Projekt haben sich Studierende verschiedener (bau-)künstlerischer Bereiche in Saarbrücken und Wuppertal intensiv mit den historischen und aktuellen Dimensionen des Grotesken befasst, mit dem Widersprüchlichen und doch Anziehenden, dem Bizarren und Ambivalenten, dem Hybriden und Ornamentalen, dem Verzerrten und Kombinierten, dem Unvereinbaren und doch Untrennbaren.

In der Ausstellung werden Herangehensweisen aus der Architektur und aus der Kunst bewusst konfrontiert.

 
Oliver Gather: wohnen - abschreiten - sortieren

11. Juni - 9. Juli 2016
Eröffnung: Freitag, 10. Juni 2016, 19 Uhr
Finissage: Sonntag, 10. Juli 2016, 16 - 19 Uhr

 

Oliver Gather, Hofaue 30, 2016


„…Mein Großvater hob bei täglichen Spaziergängen kleine Dinge auf, die noch für etwas brauchbar sein oder einen Wert haben könnten. Zuhause bewahrte er seine Funde in einer Blechschatulle, in der sie sich mit persönlichen, biografischen Erinnerungsstücken mischten. Versilberte Kettchen, eine Krawattennadel mit einer künstlichen Perle, ein Spazierstockwappen „GIEBELHAUS 1100m“, ein silberner Gamsbarthalter, ein Blechdosenöffner aus seiner Wehrmachtzeit, (…), eine Aluminium-Medaille mit Papst Pius XI. – das waren Dinge, die ich als Kind immer wieder gezeigt bekommen wollte…“ (Oliver Gather, 2016)

„wohnen – abschreiten – sortieren“ referiert auf die Handlungsweisen, die Oliver Gather in zahlreichen Projekten im städtischen und ländlichen Raum anwendet. Übriggebliebenens aus solchen Kunstereignissen und andere Dinge aus dem Außenraum holt er in den Kunstverein. Hier entfaltet diese Sammlung seltsam entrückter Fragmente ein Raumgebilde zwischen Inszenierung und Dokumentation, das ihm als Ausstellungsarchitektur für seine Objekte, Zeichnungen und Filme dient.

Weitere Informationen zu Oliver Gather finden Sie unter www.olivergather.de

 
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